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Marie Luise Kaschnitz-Schule |
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Schülerinnen und Schüler berichten von ihren
Erlebnissen Danke Ihr alle Betreuerlein!
Ich glaube nicht das ich ohne eure Hilfe
weitergekommen wäre Meine Lebensgeschichte
Damals im 20. Jahrhundert wurde ein Mädchen
Eine Schule im Krankenhaus
Als ich ins Krankenhaus kam, hat die
Schwester Cornelia gesagt, hier gibt es auch eine Schule. Ich habe einen
Scheck gekriegt. Ich habe nicht gleich in die Schule gekonnt. Erst nach 4
Wochen bin ich gegangen. Und jetzt bin ich schon 9 Wochen in der Schule. In
meiner Klasse sind noch 4 Klassenkameraden. Ayhan ist 17 Jahre alt, und er
muß erst Deutsch lernen. Dominik ist Viertkläßler, und David ist
Drittkläßler. Andreas ist in der 2. Klasse wie ich. In der nächsten Woche
ist es vielleicht ganz anders, aber hoffentlich nicht. Ich habe Musik am
liebsten.
Orientierungsarbeiten Ich liege in der Chirurgie 1, weil ich mir das Bein gebrochen habe. Es war in der Schule passiert, im Treppenhaus. Ich sprang vier Stufen hinunter, dann fiel ich hin und hatte mir das Bein gebrochen. Die Lehrerin rief einen Krankenwagen und als der dam, fuhren wir hier ins Kinderkrankenhaus. Als ich zwei Tage lag, sagte mir mein Nachbar: „Hier gibt es auch eine Schule.“ Da erschrak ich und sagte: „Das habe ich nicht gewußt, dann muß ich auch hier lernen!“ Am nächsten Tag kam eine Lehrerin zu Andreas ans Bett und übte mit ihm das 7er Einmaleins. Dabei fragte sie mich, ob ich länger als 14 Tage hierbleiben müsse. Ich sagte ihr: „Ja!“ Als es mir besser ging, lernte sie auch mit mir. Jetzt habe ich gerade die Orientierungsarbeiten geschrieben. Dabei wurde ich in ein anderes Zimmer geschoben, wo ich alleine war. Ich liege nämlich in einem 4-Bett-Zimmer, und es ist ziemlich laut. Jetzt bin ich froh, daß ich nicht zum Nachtermin gehen muß.
Hier hat man nicht so lange Unterricht und
ganz wenig Hausaufgaben. Elternbrief einer Schülerin mit Krebserkrankung Sehr geehrte Herr Krieger, an unserer Tochter Maja haben wir erleben dürfen, wie hilfreich eine gute Betreuung durch die Klinikschule für den Genesungsprozess ist. Der regelmäßige und liebevolle Unterricht durch die beiden Lehrerinnen hat Maja immer das Gefühl vermittelt, dass das Leben „draußen“ auf sie wartet und die Rückkehr in den Alltag das klare Ziel ist. Die Krankheit und die Therapie durfte sie jeden morgen für 2 Stunden vergessen, welch ein Geschenk! Ich glaube, sie hat in den ganzen Monaten keinen Tag den Unterricht ausfallen lassen, auch wenn es ihr manchmal nicht gut ging. Sie hat übrigens den Einstieg ins laufende Schuljahr nahtlos geschafft, ist gut in die Klassengemeinschaft integriert und läuft leistungsmäßig im guten Mittelfeld ihrer Klasse mit. Jetzt ist sie bereits Siebtklässlerin! Unsere Dankbarkeit können wir Ihnen dadurch zeigen, dass wir anlässlich der Geburtstagsfeier meines Mannes um Spenden für die Klinikschule gebeten haben.
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